Ich kann auch anders

Was mache ich eigentlich, wenn ich mal nicht als Schiedsrichter in der Halle stehe oder auf Arbeit vor meinem Rechner sitze? Ab und an meldet sich mein Telefon mit einer Anfrage meiner absoluten Lieblings-Fotografin Jenniver. Kennengelernt haben wir uns 2013 durch die Rollstuhlbasketball-Europameisterschaft in Frankfurt und stellten fest, dass wir beide in der gleichen Firma arbeiten. Beste Voraussetzungen also, um sich mal näher kennen zu lernen. Und was soll ich sagen, bis heute hat sich daraus eine tolle Freundschaft entwickelt. Irgendwann fragte Jenny mich, ob ich nicht mal ein paar Fotos mit ihr machen würde. Gesagt, getan! An einem Sonntag im März 2014 trafen wir uns 5 Uhr morgens, pünktlich zum Sonnenaufgang bei 4 Grad Außentemperatur. Nicht unbedingt meine Komfort-Zone. Für einen professionellen Fotografen hatte ich bisher nur für Passbilder vor der Kamera gesessen. Außerdem waren 4 Grad doch ziemlich hart an der Schmerzgrenze. Das Ergebnis konnte sich allerdings durchaus sehen lassen und zierte sogar die letzten 2 Jahre auf Leinwand die Praxisräume meiner Mum.

ach diesem einmaligen Erlebnis hatte ich immer wieder die Ehre, mit dieser großartigen Fotografin zusammen zu arbeiten. Jedes Mal kamen nicht nur (meiner Meinung nach) tolle Bilder dabei raus, es war auch immer extrem spaßig und nie langweilig. Ob total paranoid in einem alten Bunker der Bundeswehr, etwas wackelig bei reißender Strömung im Wasser oder voller Glitzer als Weihnachtsengelchen, jedes Mal schafft Jenny es, eine neue Seite an mir zu zeigen. Und auch sie ist vielseitig, nicht nur Porträts von ihr sehen toll aus, auch Hochzeitsbilder und ihre Aufnahmen von verschiedensten Sportevents sind unglaublich ausdrucksstark. Schaut doch einfach mal bei ihr vorbei, inzwischen hat sie sogar einen eigenen Blog, in dem sie Einblicke in ihre Arbeit gibt.

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