Ausflug in die Lebensmittelwelt – Foodist Produkte-Test Teil 1

Im Endspurt der Saison und durch viel Stress im Büro habe ich das Schreiben etwas vernachlässigt. Das ändert sich ab jetzt aber wieder. Meine offizielle Saison ist bereits seit 2 Wochen vorbei und bald startet bei uns die Phase der Vorbereitungsturniere auf die Europameisterschaft im Sommer. Bis zu meinem ersten Turnier habe ich noch gut einen Monat Zeit, welche ich natürlich effektiv nutzen will. Die letzten zwei Wochen nach meinem letzten Spiel habe ich komplett ohne Sport verbracht und auch essenstechnisch in mich reingeschaufelt, was mir so vor die Nase gekommen ist. Das geht natürlich nicht dauerhaft. Somit ist ab der kommenden Woche wieder Sport angesagt und auf meine Ernährung schaue ich auch wieder etwas mehr.

Vor ein paar Wochen bin ich über den Bootcampguide von Fit Trio gestolpert und ich bin begeistert aus der Mischung zwischen Sport (sowohl Kraft als auch Cardio), Ernährung und dem ständig wiederkehrenden Hinweis, dass Selbstliebe wichtiger als ein Sixpack ist. Ich werde mich also die nächsten Wochen an den Übungen von Louisa und Jan ausprobieren. Über ihren Fitnessblog bin ich auch auf Foodist gestoßen, ein Shop, bei dem man alles mögliche an gesunden Lebensmitteln kaufen kann. Da ich von Natur aus neugierig bin, habe ich mir ein paar tolle Sachen bestellt um sie zu testen. Doch wie viel „Gesund“ steckt denn eigentlich in den gesunden Produkten? Und ist so viel gesund überhaupt noch lecker? Drei Produkte musste ich sofort aufreißen, weil ich so gespannt auf den Inhalt war. Welche das sind? Lest selbst.

 

Nuva – Spring water with a kiss of cucumber & mint

Ich liebe Minze und Gurke in Getränken, von daher wollte ich dieses stille Wasser unbedingt ausprobieren. Es wirbt mit „no sugar, no sweeteners, no calories“ und dieses Versprechen hält es zumindest so gut wie komplett. Eine einzige Kalorie auf 100ml findet sich dann doch bei den Nährwertangaben. Ansonsten enthält das Getränk Wasser, natürliche Geschmacksstoffe und Gurkenextrakt. Es bewirkt also keine Wunder, aber diesen Anspruch hat es auch gar nicht. Die Idee hinter dem Wasser von Nuva (welches noch in 4 weiteren Geschmacksrichtungen erhältlich ist) ist relativ simple: Gründerin Gemma Pond wollte ein Getränk entwickeln, welches keine Kalorien enthält und trotzdem nicht einfach nur nach Wasser schmeckt. Somit sollen Leute ausreichend trinken, ohne dabei zu Kalorienbomben wie Softdrinks zu greifen. (Quelle: https://nuva.co.uk/pages/the-nuva-story)

Der Geruch des Wassers erinnert sehr stark an den, eines frischen Gurkensalats und wirkt dabei nicht künstlich. Und auch der Geschmack überzeugt mich. Am Anfang ist es, als würde man in eine Gurke beißen, danach kommt so langsam der Geschmack der Minze durch. Allerdings muss man wahrscheinlich auch ein Fan dieser beiden Lebensmittel sein, um dieses Getränk zu mögen. Mit dem Preis von 1,20 Euro für 500ml liegt es schon deutlich über dem Preis für eine gleichgroße Flasche Wasser vom Discounter, aber für meinen Geschmack kann man das Geld schon ab und an mal investieren, um sich diese leckere und gesunde Alternative zu gönnen.

 

Tomato chips with basil

Die Tomatenchips von The Beginnings kommen in einer auffälligen Verpackung, die mir bei meiner Bestellung sofort ins Auge gefallen ist. Dafür, dass sich darin ein Gewicht von 20 g verbirgt, ist die Packung doch ziemlich groß, aber das kennen wir ja auch aus dem Supermarkt. Die Firma hat ihren Sitz in Lettland und verarbeitet Gemüse und Obst laut eigenen Angaben zu Produkten, die ohne künstliche Süß- und Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Transfettsäuren auskommen. Vom „coconut ginger cookie“ über „pumpkin crispbread“ bis hin zu „beetroot chips“ ist alles vertreten.

Laut Verpackung enthalten die Chips weder Zucker noch Gluten und sind vegan und frei von Konservierungsstoffen und bei 45° Celsius schonend getrocknet, damit so wenig wie möglich Vitamine verloren gehen. Die Liste der Inhaltsstoffe ist verdammt kurz: Tomaten, Meersalz und getrocknetes Basilikum. Pro 100g findet man 19kcal (0,02 g Fett, 4,2g Kohlenhydrate, 1,04g Eiweis). Optisch sind die Chips an sich vielleicht nicht so der Bringer, jedoch überzeugt mich der Geschmack voll und ganz. Kaum war der erste Chip im Mund, hatte ich sofort den intensiven Tomatengeschmack mit einer leichten Note von Basilikum auf der Zunge. Hat nur noch der Mozzarella gefehlt. Mit 3,50 Euro für 20 Gramm haut der Preis natürlich ordentlich rein und ist sicher nichts für regelmäßigen Genuss bei kleinem Geldbeutel. Aber ab und zu als kleine Belohnung und als kalorienarme Alternative zu Kartoffelchips, würde ich das Produkt in jedem Fall empfehlen.

 

Nina’s Popcorn – sweet coconut, himalayan pink salt & maca

Auf diese Produkt war meine Neugier am größten, da ich nach den vielen positiven Bewertungen echt gespannt war, ob es tatsächlich so gut ist. Der Hersteller, Nina’s Popcorn, hat seinen Sitz in London und bietet vier verschiedene Sorten an Popcorn an. Neben meinem hier sind das: „Cacao, Goji Berries & Pistachios“, „Lemony Kale & Black Pepper“ und „Sriracha & Spirulina“. Diese werde ich demnächst auch unbedingt noch ausprobieren, aber für den Anfang erschien mir eine Kombi aus süß und salzig erst einmal als die sicherste. Bei Popcorn darf man natürlich kein Low-Carb Wunder erwarten und so schlägt es sich mit 402 kcal pro 100 g sicher direkt auf die Hüften. Jedoch tut es dies auf eine gesündere Art und Weise als seine Verwandschaft aus den Kinosälen. Als Inhaltsstoffe sind Ahornsirup, Mais, Kokosnussöl, Kokosnussflocken, Maca (eine süßlich schmeckende Kresse-Art aus den Anden) und pinkes Himalaya-Salz angegeben. Außerdem ist das Popcorn laut Verpackung glutenfrei, vegan sowie frei von Weizen, Milch und künstlich hergestelltem Zucker. Die 30 Gramm Tüte kostet bei Foodist 2,30 Euro, meiner Meinung nach ein gut investierter Betrag, den man sich ab und zu auch mal leisten kann. Beim Abnehmen hilft dieses Popcorn zwar nicht, aber allein der leckere Geschmack mit einer Mischung aus Karamel und Salz ist einfach nur himmlisch und jeden Cent wert.

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